MIND-BODY RETREAT - BEING IN TOUCH WITH PRESENCE | MALLORCA | 25.-30.03.2022 | EARLY-BIRD BIS 10.01.2022
Julia Kupke

NGOs & Aktivisten

Die eigenen Ressourcen sind der Katalysator unserer Arbeit

Mindfulness 4 Activists

Aktivisten und Menschen, die sich in besonderem Maße für soziale, humanitäre oder ökologische Themen einsetzen, begegnen in ihrer Arbeit besonderen Bedingungen und Herausforderungen. Auf der einen Seite setzen sie sich aus eigener Überzeugung mit herausfordernden Missständen auf dieser Welt und in der Gesellschaft auseinander. Auf der anderen Seite ist es bei dieser Überzeugungsarbeit oft schwierig die Balance für die eigenen Bedürfnisse zu wahren, da die Arbeit ein Stück des Lebenswerks wird.

Gab es in der Vergangenheit noch das gängige Bild des Märtyrers, der sich selbstlos für andere aufopfert, hat sich das Bild zwischenzeitlich dahin gewandelt, Ressourcen so einzusetzen und zu verteilen, dass niemand mehr mit dem sinkenden Schiff untergehen sollte. Auch nicht der, der bereit ist seine eigene Rettungsweste für einen anderen herzugeben. Dieses neue Bild findet Zustimmung und muss gleichzeitig noch mit Leben gefüllt werden.

Es ist nicht genug anderen zu helfen, wir müssen uns dabei auch um uns selber kümmern. Mushim Ikeda

Obwohl die Zahl der an Burnout erkrankten Menschen im Bereich von aktivistischen Organisationen, NGOs, sozialen Berufen, Pflegekräften usw. hoch ist, gibt es immer noch wenig institutionalisierte oder konventionelle Maßnahmen, um dieses Ungleichgewicht wieder in Balance zu bringen.

 

Achtsamkeit als Brücke zu unseren Ressourcen

Achtsamkeit im weiteren Sinne und als angewandte Praxis kann Menschen dabei helfen, sich selber vor einem Ausbrennen zu schützen und selber die Verantwortung für ihre körperliche und geistige Gesundheit zu übernehmen. Die kraftvollsten Menschen wissen sich selbst um sich zu kümmern, um von dort noch kraftvoller für andere sorgen und geben zu können.

“Rest and self care are so important. When you take time to replenish your spirit, it allows you to serve others from the overflow. You cannot serve from an empty vessel.”  Eleanor Brownn

Dieses Zitat kann für Aktivisten und Soziale Organisationen eine gute Erinnerung sein, wie nachhaltig sie ihre Visionen und Missionen umsetzen möchten.

Auf rationaler Eben ist den Beteiligten oft klar, dass es wichtig ist, dass es eine gesunde Balance zwischen der Arbeit und den persönlichen Bedürfnissen gibt. Jeder stimmt zu, dass ein Status von Überarbeitung und mangelndem Raum für Ausgleich keine nachhaltige Lösung ist, da Menschen so wie eine Ressource verbraucht (verbrannt) werden und eine ewige Spirale des Mangels gerät. Die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke und auch hier besteht im Austausch in der Regel Einigkeit, dass das nicht gewollt ist. Dennoch gibt es aktuell oft noch zu wenige und zu wenig ganzheitliche Maßnahmen, um in ein neues Verständnis und eine neue Arbeitsweise zu gelangen. Gesellschaftliche und soziale Veränderungen und Transformationen sind langfristige Ziele, also müssen auch die involvierten Menschen diese Ziele langfristig, mit Ausdauer und Geduld verfolgen können, ohne dabei erschöpft und überwältigt zu sein.

 

Wie wir Verbindung schaffen können

Ein ganzheitliches Programm vermittelt eine gesunde und nachhaltige Balance zwischen der Sorge für Andere und der Sorge für sich selbst. Kontaktiere mich gerne, um mehr Informationen zu diesem Programm zu erhalten.